Skylark- der eiserne Wald von Meagan Spooner

Eingesperrt.Auf der Flucht. Freiheit? – Um all das geht es im Fantasyroman Skylark.

Lark ist anders als die Menschen in ihrer Welt. Im Gegensatz zu ihnen, scheint es so, als könne sie ihre  Energieressourcen erneuern und somit Magie für immer in sich tragen und auch benutzen- dabei sollen doch alle Energieressourcen aus einem herausgesaugt werden im Alter von 15 Jahren, um diese dem Institut zu überlassen, um die Energie „sinnvoll“ zu nutzen.  Als das Institut herausfindet, dass Lark diese Fähigkeit besitzt, wird sie in Gefangenschaft genommen. Schmerzhafte Prozeduren kommen auf sie zu, bei denen sie durch Zufall auf eine Frau, gefangen seit Jahren im Institut, erfährt, dass sie in den eisernen Wald flüchten muss! Trotz Stehen unter ständiger Beobachtung kann sie entkommen- in eine andere Welt. Doch bedeutet dies wirklich die Freiheit die sie sich sehnlichst wünscht? Wird das Institut sie verfolgen und zurückbringen? Welche Gefahren lauern hinter der Mauer ihrer Welt? ­­Hat sie wirklich eine Chance zu überleben, wo sie doch auf sich allein gestellt ist, in einer Welt in der sie sich nicht auskennt? Und die Fragen aller Fragen: Wird Lark auf Menschen treffen die so sind wie sie? Nun lest selbst..

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Das Buch ist in 3 Teile gegliedert und kostet um die  14 €

Link: http://www.randomhouse.de/Paperback/Skylark-Der-eiserne-Wald-Roman/Meagan-Spooner/e400993.rhd

Dies ist das 1. Buch einer Triologie.

 

Wem würde ich dieses Buch empfehlen?

Das Buch ist besonders geeignet für Kinder- Jugendliche, die auf Fantasyromane stehen. Noch spezifischer würde ich es empfehlen für alle, die Bücher lieben, bei denen Menschen auf der Flucht sind- also von A nach B gehen um Freiheit zu erlangen und dabei viele Gefahren überwinden müssen- auf der Suche nach dem eigenen selbst sind und eine Antwort auf die Frage „Wer bin ich überhaupt?“ suchen.

 

An welches Buch erinnert mich Skylark?

Mich hat das Buch von Sekunde 1 an, an das Buch Die Tribute von Panem von Suzanne Collins erinnert.

Für mich gibt es viele Paralellen zwischen den beiden Büchern, wodurch ich zu dem Entschluss gekommen bin, dass jedem der Skylark gefällt zu 100% Tribute von Panem gefällt- und andersherum.

Ob in die Tribute von Panem oder in Skylark, beide Hauptcharaktäre sind abhängig von einem Institut, die alles und jeden bewacht und die absolute Macht besitzt. Zwar widersetzt sich Lark nicht offensiv gegen das Institut, wie die Hauptfigur, Katniss, in die Tribute von Panem, doch widersetzt sich Lark, indem sie vor dem Institut und seinen Machenschaften flieht.
Weiterhin handeln beide Bücher um den schieren Kampf um das Überleben in der Wildnis, bei dem Komplikationen auftreten, wie Gegner oder auch die einfache Frage, welche Dinge man überhaupt essen darf. Doch auch haben beide Hauptfiguren einen Verbündeten an ihrer Seite. Katniss&Peeta – Lark&Oren.

In beiden Büchern geht es aber vorallem um den Freiheitsgedanken.

 

Kann ich mich mit der Hauptfigur identifizieren?

Absolut. Lark ist ein Mädchen von 15 Jahren, dass es nie leicht hatte. Schon in der Schule war sie anders im Charakter als andere und wurde daher immer ausgeschlossen. Auch dass man seinen Erntetag (der Tag, an dem man „erwachsen“ wird und alle Energieressourcen an das Institut abgeben muss) eigentlich zwischen 11 und 12 hat, sie aber erst mit 15, hat dazu beigetragen dass sie als Abschaum galt. Besonders gefällt mir an der Hauptfigur Lark, wie sie sich stetig weiterentwickelt auf ihrer Reise. Anfangs noch eine schwache Persönlichkeit, die vor allem Angst hat und sich selbst nichts zutraut, ist am Ende eine starke Frau.

Auch ihre Menschlichkeit beeindruckt mich ungemein. Trotz dass sie immer wieder übernatürlichen Dingen, Personen ausgesetzt ist, bei der andere nicht lange fackeln würden, behält sie stets ihre menschlichen Züge. Dies erkennt man auch an ihrer Handlungsweise. Die Gestalten, denen sie auf ihrem Fluchtweg ausgesetzt ist, sind anders als andere. Menschenjäger, die aussehen wie wilde Bestien. Doch in Zonen in denen es keine Magie gibt verwandeln sie sich. Die perfekte Gelegenheit sie auszuschalten- normalerweise. Genau in diesen Situationen kommt ihre menschliche Güte besonders hervor. Ihre Bedingungslosigkeit kommt deutlich zum Vorschein, als ihr Gefährte, Oren, in Schwierigkeiten kommt.

„Er ist ein Mensch, wiederholte ich“. – „Er ist ein Monster, erwiedert Dorian“.

Identifizieren kann ich mich mit der Hauptfigur, Lark, dadurch dass ich daran glaube, dass man über all seine Schatten springen kann, wenn man es nur unbedingt möchte. Auch bin ich ein Mensch, wie Lark, der an seinen Erfahrungen wächst. Anfangs aber sich immer ermutigen muss, neue Dinge auf sich zu nehmen, die einem vorerst befremdend vorkommen.

Besonders getroffen hat mich auch der innerliche Zwiespalt von Lark. Zu wissen, was richtig ist und was nicht und dennoch auszuloten, welche Entscheidung die richtige ist, indem man zuletzt doch auf sein Herz hört und den Verstand komplett ausblendet.

Ich denke der Leser kann sich generell mit ihr dadurch identifizieren, dass fast jeder Mensch, der jemals auf der Flucht sein sollte, wahrscheinlich dieses Verhaltensmuster annimmt.   

 

Mein Fazit:

Well done Meagan!

Was mir am meisten gefallen hat, ist die Welt in der das Buch spielt. So fremd und doch so nah zur gleichen Zeit. Eine Welt die von Magie/ Energie lebt, welche aber endlich ist. Dieses Konzept ist sehr neu, doch im Hinterkopf erinnert es an die komplexen Probleme, denen wir uns momentan stellen müssen. Zum Beispiel dem Fakt, dass unsere Welt sehr auf Erdgas/Erdöl baut, dieser Rohstoff aber endlich ist.

Dadurch hat es die Autorin Meagan Spooner in einem Schlag geschafft, den Leser in eine andere Welt mitzunehmen, über die er noch sehr lange nachdenken wird und mit unserer heutigen Welt vergleichen wird. Du wirst überrascht sein, wie viele Parallelen es gibt.

Besonders gefangen genommen hat mich auch die zwischenmenschliche Entwicklung von Oren und Lark. Wie sie doch noch am Anfang skeptisch miteinander umgingen und wie sie einander immer mit großen, unverständnisvollen Augen beäugten- und am Ende nicht mehr ohne den anderen sein wollten. Ein Schritt, mit dem sich wahrscheinlich jeder identfizieren kann.

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Auch interessant fand ich, wie dich 3 Fragen wie ein roter Faden durch das ganze Buch begleiten.

„Bin ich frei?“, „Wem kann ich eigentlich trauen?“,  „Was bin ich?“!

 

Schlusswort:

 

„ Diese einzigartige und wunderschöne Geschichte wollen Sie garantiert nicht verpassen“- Veronica Rossi

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