Negative Gedanken loswerden

Wer kennt es nicht? Ständig gehen einem negative Gedanken und Zweifel durch den Kopf. Kann ich das überhaupt? Was werden die Anderen sagen? Kann ich das tragen? Was wenn ich es nicht schaffe? … all solche Gedanken verfolgen die meisten von uns wohl täglich. Meist unbewusst, macht man sich ständig schlechter als man ist und setzt die Meinung Außenstehender über die Eigene.

Ich zumindest kenne diese Szenarien nur zu gut. Sicher liegt es auch an mangelndem Selbstbewusstsein aber ich bin mir viel sicherer, dass das die heutige Gesellschaft mit allen von uns macht.

Gestern hatte ich ein sehr trauriges Gespräch mit einer guten Freundin, die ganz besonders stark unter solchen Gedanken leidet. Meistens weiß man ja selbst das man niemanden mit solchen Unruhen hilft, am wenigsten sich selbst, aber ändern kann man es dann so alleine auch wieder nicht.

Auch ich beherrsche die Kunst des positiven Denkens noch lange nicht vollkommen, aber ich kann stolz sagen, dass ich nach harter Arbeit um einiges besser geworden bin.

Nach dem Gespräch mit dieser guten Freundin ist mir klar geworden, dass viele gar nicht wirklich wissen, wie man an dieses Thema ran treten sollte um etwas zu verändern. Die Gedanken sind so stark, dass man sich machtlos fühlt, man nimmt es einfach so hin wie es ist und liefert sich so den negativen Gedanken nur noch mehr aus.

Ich will euch heute erklären, wie ich es geschafft habe, ein deutlich glücklicherer Mensch zu werden, einfach dadurch dass ich meine Gedanken mehr unter Kontrolle habe.

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Zuerst einmal ist es extrem wichtig zu lernen seine Gedanken bewusster wahrzunehmen. Der Mensch denkt im Durchschnitt mehr negative Gedanken am Tag als positive. Das ist doch schrecklich oder?? Um das ändern zu können, muss man erst einmal bewusst wahrnehmen wann genau man negativ denkt. Die Kunst ist es dann diese Gedanken genau in dem Moment zu stoppen und in positive Gedanken umzuwandeln. 

Wenn man beispielsweise vor dem Spiegel steht und mal wieder irgendwas am Äußeren zu meckern hat, dann muss man sich ganz gezielt fangen und den Blick auf Dinge richten die man sehr wohl mag. Beispielsweise die Augen oder die Haare. Dann heißt es nicht mehr: „Oh man sind meine Oberschenkel dick…“; sondern: „Ich mag meine Augen“ oder auch: „meine Haare liegen heute wirklich gut“.

Das wirkt jetzt erstmal wie Kleinigkeiten aber wenn man das immer wieder aufs Neue macht und sich wirklich mal darauf konzentriert sich selbst mit seinen Gedanken zu stärken und nicht nur schlechter zu machen, so merkt man relativ schnell, wie viel Glücklicher man eigentlich ist.

Natürlich gehören negative Gedanken zum Leben dazu und ganz weg werden sie wohl auch nie gehen, aber wir sollten probieren diese negativen Gedanken zu minimieren. Das Leben ist doch schließlich viel zu kurz um ständig traurig zu sein und Selbstzweifel zu hegen.

Versteht mich nicht falsch. Ich beherrsche das alles auch noch lange nicht so gut wie ich es gerne würde und auch vor mir liegt noch ein ganzer Brocken Arbeit (Insbesondere im Bereich: Was denken andere über mich), aber ich kann merken wie ich mich verändert habe und tatsächlich einfach Glücklicher geworden bin. Und glaubt mir das lohnt sich!

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Außerdem braucht ihr keine Angst haben, dass ihr jetzt euer restliches Leben immer extrem auf eure Gedanken achten müsst, das wäre ja auch super anstrengend. Das tolle ist nämlich das man irgendwann von ganz alleine anfängt positiver zu denken. In Situationen wo man früher am liebsten den Teufel an die Wand gemalt hätte, merkt man wie man gleich von Anfang an aufbauende Worte denkt und sich selbst positiv stimmt. Ganz von alleine. Und wenn man das erlebt, denke ich, dann hat man schon wirklich einiges erreicht auf dem Weg zum positiven Denken.

Ach und das Beste ist ja, ihr könnt das ganze jeder Zeit machen ohne das irgendjemand davon mitbekommt. Es ist wie ein Gedanken-Workout für unterwegs, nur das man nicht Schwitzt und sich das Ergebnis sofort und unmittelbar einstellt. Was gibt es besseren?


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