Von Gold, Luxus und Diamanten

Gastbeitrag/ Autor: p.Illig

Für die innere Schönheit findest du auf meinem Blog Kosmetik Tipps. Zum Beispiel die CBD Creme killt Augenringe und hält dich frisch und jung. Heute geht’s aber um ein anderes Thema: Schmuck. Die Branche befindet sich im Wandel und birgt deshalb Überraschungen. Stürzen wir uns also auf ein Thema voller Luxus, Gold und Diamant!

Zwei Dinge musst du wissen, wenn du Schmuck kaufen möchtest.

Gold fasziniert

Seit Jahrtausenden fasziniert Gold die Menschen. Das Gold der Inkas ist legendär, die spanischen Kreuzzüge brachten Schiffe voller Gold nach Europa und in Dubai wurde 2018 der „Frame“ eröffnet. Ein 150 Meter hoher Bilderrahmen, überzogen mit Gold. Trauringe sind häufig aus Gold gefertigt. Das Karat ist die Maßeinheit für den Feingehalt von Gold. 24 Karat Goldringe ist das Beste, was man seinem Schatz schenken kann. Gold steht für eine jahrtausende alte Tradition. Schmuck aus Gold unterstreicht nicht nur deinen persönlichen Stil. Gold ist zeitlos und beweist immer Klasse. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Seit es Gold gibt, sind auch Fälschungen im Umlauf. Meist wird ein billiges, leichtes Metall wie Kupfer mit einem schweren Element wie Blei gemischt. Die Legierung hat dann die selbe Dichte wie Gold und wird anschließend mit einer dünnen Schicht aus echtem Gold überzogen. Sieht wie Gold aus, ist aber keins drin. Von Katzengold spricht man, wenn das Goldstück gar nicht erst mit Gold überzogen wird sondern komplett aus billigen aber glänzenden Materialien besteht.  

Das neue Gold

Was also tun gegen Fälschungen und Wertverlust? Die Frage ist so alt wie das Problem. Satte 40 Jahre Forschung hat es benötigt, bis Wissenschaftlern der Durchbruch gelungen ist: Die Antwort ist Osmium. Es handelt sich hierbei um ein Edelmetall wie Gold. Allerdings mit dem Unterschied, dass Osmium das schwerste und dichteste Edelmetall ist. Bei Fälschung und Manipulation würde es leichter werden und der Betrug sofort auffallen. Osmium kaufen deshalb Menschen, die besonderen Wert auf Sicherheit legen. Doch Osmium bietet noch mehr Vorteile: es ist das einzige Edelmetall mit digitaler Sicherheit. Möglich macht dies die Kristall-Oberfläche. Die Kristalle sind in ihrer Anordnung einzigartig. Die Oberfläche von jedem Stück Osmium wird gescannt und daraus der Osmium Identification Code (OIC) erstellt. Dieser ist 10.000 mal einzigartiger als ein Fingerabdruck. Über einen einfachen Scan lässt sich somit die Echtheit feststellen. Das ist genial und bis heute ist tatsächlich keine einzige Fälschung bekannt. Erst durch die kristalline Oberfläche wird der OIC ermöglicht. Die Beschaffenheit dieses Elements bietet damit das höchstmaß an Sicherheit.  

Diamanten & Juwelen 

Als Juwelen werden alle Arten von hochwertigem Schmuck bezeichnet. Vor allem aber Schmuckstücke, in die ein oder mehrere Edelsteine in Edelmetall gefasst sind. Die wertvollste Sammlung von Juwelen und Diamanten sind die britischen Kronjuwelen. Die Edwardskrone wiegt stolze 2,2 kg und ist mit mehr als 400 Edelsteinen und Perlen besetzt. Edelstein und Perlen wohl gemerkt. Keine Diamanten. Der feine Unterschied ist wichtig, denn Juwel darf sich alles nennen, was in Edelmetall eingefasst ist. Perlen aber auch einfache Schmucksteine wie Quarz und Achat gelten als Juwelen sobald sie eingefasst sind. Diamanten gelten als die hochwertigsten, teuersten und luxuriösesten Steine. Wer Diamant trägt, trägt Luxus.  

Funkelt wie Diamant

Diamanten brechen das Licht. Es fällt ins innere des Kristalls, wird dort gebrochen und schillernd zurück reflektiert. Ringe mit Diamant oder eine schöne Halskette mit Diamantschmuck zieht Blicke auf sich. Wohlstand und Luxus werden durch kein anderes Schmuckstück so stark verkörpert, wie Diamant. Die funkelnden Steine waren deshalb begehrte Ware und kennzeichnend für ganze Regionen wie etwa in Antwerpen. Die ältesten Diamantenfunde stammen jedoch aus Indien. Bereits 4.000 vor Christus glaubte man an die magische Wirkung der Diamanten. Sie wurden deshalb als Talismane, als Glücksbringer genutzt. Das Schleifen kam übrigens erst später, weil man damals glaubte, die Steine würden hierdurch ihre magische Wirkung verlieren. Vielleicht waren die Menschen aber auch einfach technisch nicht dazu in der Lage. Diamant ist immerhin der härteste natürliche Stoff. Tatsächlich ist der heute typische Brillant­schliff erst um 1910 entwickelt worden.  

Nähere Betrachtung

Diamant ist gepresster Kohlenstoff in kristalliner Form. Diamanten entstanden durch Erdeinschlüsse und den enormen Druck der Erdplatten. Je weniger Fremdeinschlüsse ein Diamant aufweist, desto höher die Reinheit. Wie auch beim Gold, dient Karat als Messwert. Je mehr Karat, desto wertvoller. Das ist weithin bekannt. Kohlenstoff ist Bestandteil der Luft. Wir atmen ihn ein und aus. Chemisch gebunden ist Kohlenstoff als Erdöl, Erdgas und Kohle bekannt. Kohlenstoff ist deshalb weder selten noch rar und damit ein billiger Rohstoff. Die Die Produktion künstlicher Diamanten – es keine Fälschungen sondern echte Diamanten – war deshalb nur eine Frage der Zeit. Bei der Produktion der ersten Diamanten im Labor waren die Produktionskosten noch weit höher als das Original der Natur.  

Branche im Umbruch

2018 machte der Stern Schlagzeilen. Der renommierte Diamantenkonzern De Beers verkauft nun synthetische Diamanten. Die Steine aus dem Labor weisen eine höhere Qualität auf, sind absolut rein und kosten nur 10% des Originals. Tatsächlich ist es ein Fehler, von Original und nicht Original zu sprechen. Alle Diamanten bestehen zu 100% aus Kohenstoff und sind damit schon per Definition echt. Synthetische Diamanten sind aber noch reiner, hochwertiger und wegen des günstigen Preises auch unglaublich beliebt. Ein Karat kostet 800 EUR – statt 8.000 EUR. Wer möchte noch Diamant tragen, wenn dessen Wertigkeit nicht gesichert ist? Wer garantiert mir, dass die Produktion nicht vielleicht für 80 EUR oder 8 EUR möglich ist? Wie tief fallen die Preise? Der Umsatz vieler Juweliere brach daraufhin ein. Ganze Familienvermögen schmolzen dahin.  

Zeichen der Zeit

Als vor rund 50 Jahren eine Gruppe Schweizer Wissenschaftler das Element OS untersuchten, ahnten sie noch nicht, welche Wellen dies auslösen würde. OS ist ein schwarzes, schweres Pulver ohne Anwendungszweck. Es zu untersuchen ist gar nicht so einfach, denn OS ist extrem selten. Es ist das seltenste Edelmetall der Welt. In der gesamten Erdkruste kommen nur 2 Tonnen davon vor. Der Durchbruch der Wissenschaftler ist der Prozess der Kristallisierung. Seit 2015 ist Osmium in kristalliner Form erhältlich. Juweliere verarbeiten es zu bezaubernd schönen Schmuckstücken. Im Gegensatz zu Diamant ist Osmium ein Element. Es ist fälschungssicher und selten. 15.000 mal seltener als Gold. Wer Osmium trägt, hat sich bewusst für Luxus entschieden.  

Fazit

Es zeigt sich mal wieder: am Ende wird alles gut. Juweliere haben endlich wieder ein Highlight, mit dem sich Trauringe und exclusive Uhren schmücken lassen. Reiche Familien und Adelshäuser können wieder Kronen und Schmuck veredeln. Investoren freuen sich, weil das seltenste Edelmetall der Erde langfristige Rendite verspricht. Zuletzt konnten sich Käufer über rund 19% Wertzuwachs pro Jahr freuen. Und wunderbar aussehen tut das Edelmetall obendrein!

Ein Kommentar zu “Von Gold, Luxus und Diamanten

  1. Sehr interessant. Verlobungsringe aus Rotgold oder Ähnlichem sind da wohl eher meine Preisklasse. Habe auch, ehrlich gesagt, noch nie etwas von Osmium gehört, werde mich aber trotzdem weiter informieren, wirkt wie ein spannendes Thema.

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