Neuseeland – Wo das Gras wirklich grüner ist

Wenn mir eins in den letzten Wochen wieder und wieder ins Auge gestochen ist, dann ist es die Tatsache, dass das Grün der Pflanzen hier einfach viel intensiver ist. Egal ob die Sonne scheint oder nicht, das Grün hier scheint immer zu leuchten. So ist selbst an einem bewölkten Tag, welche wir in letzter Zeit leider noch recht oft haben, gute Laune vorprogrammiert.

 

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Da meine Gastfamilie im Urlaub war und somit meine einzige Arbeit darin bestand mit dem Hund Gassi zu gehen, hatte ich etwas mehr Freizeit als gewohnt. So habe ich mich an diesem Mittwoch mit zwei Freunden getroffen, die dasselbe Schicksal ereilt hatte wie mich. Ein netter Tag in Mission Bay am Strand sollte es sein. Nach einer Weile wurde uns dann aber doch etwas langweilig, also ging es ein paar Buchten weiter zum Achilles Point. Ein traumhaftes Fleckchen Erde.

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Samstag, 8. Oktober 2016

Zusammen mit einer Freundin ging es früh morgens nach Tairua zu einem Freund. Dieser hatte uns einiges in den Bay of Plenty zu zeigen und so war unser Programmheft recht voll. Erster Stopp war ein kleiner, ruhiger Strand nicht weit von wo er wohnte.

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Nach einer kurzen Besichtigung ging es dann aber schon weiter, denn unser Hauptziel des Tages war die Cathedral Cove. Manchen vielleicht aus dem 2. Teil der Chroniken von Narnia bekannt. (Szene aus dem Film)

Da wir einen wirklich sonnigen Tag erwischt hatten waren leider alle Parkplätze belegt und so ging es erstmal für 2 Stunden an einen nahgelegenen Strand. Wunderschöner weißer Sand und türkisblaues Meer haben uns das Parkplatzproblem schnell vergessen lassen.

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Als wir es etwas später wieder bei den Parkplätzen probierten hatte sich die Lage nur verschlimmert also standen wir, wie viele andere auch, im Halteverbot.

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Der Weg zur Cove hat ca. 30 Minuten gedauert und war von schönen Aussichten geziert. Wie der Parkplatz schon vermuten ließ war der Strand leider recht voll und so gab es für uns leider keine leere Höhle zu sehen. Dennoch war es wunderschön und wir waren uns alle einig. Dorthin kommen wir ganz sicher nochmal zurück!

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Auf dem Rückweg ging es dann nochmal an den aller ersten Strand zurück, wo wir einfach nur den Sonnenuntergang auf einer Picknickdecke liegend genossen haben.

 

Sonntag, 9. Oktober 2016

 

Da das Wetter heute nicht ganz so mitgespielt hat wie gestern wollten wir einfach mal im Auto Coromandel entdecken. Die Stadt Coromandel hatte trotz ihres süßen Flairs nicht viel zu bieten und so blieb es dann auch beim durchfahren. Trotzdem war der Tag nicht ganz umsonst, denn egal wo man in Neuseeland rumfährt… irgendwas schönes gibt es immer zu entdecken.

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Samstag, 15. Oktober 2016

ROADTRIP!!! Wiedermal ging es Samstag morgen los, aber diesmal hatten wir einen Termin. Hobbiton ruft! Für mich als großen Herr der Ringe und Hobbit Fan war dieser Ausflug natürlich ein absolutes Muss. Gar keine Diskussion. Da muss ich hin!

Pünktlich ging es dann also von Matamata mit dem Bus nach Hobbiton und trotz des anfänglichen Regens waren wir guter Dinge. Zu Hobbiton bleibt nur eins zu sagen: Einer der süßesten Orte den ich je gesehen habe. Alles ist so detailgetreu, dass man sich plötzlich wie im Film fühlt und als dann auch noch die Sonne raus kam wollten wir gar nicht mehr weg!

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Einzig schade war, dass man auf Grund der Führung (man darf nicht alleine rumlaufen) etwas durch das kleine Land gescheucht wird.

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Zum Abschluss bekommt dann noch jeder ein kostenloses Bier aus der eigenen Brauerei und dann geht es auch schon wieder zurück.
Da Matamata selbst nicht viel zu bieten hat ging die Fahrt weiter nach Cambridge. Ein kleines und eher unbekanntes Städchen im Kolonialstil. Einfach Traumhaft! Rabea und ich waren uns einig. Dort lässt es sich leben. So stand nach unserem Rundgang schnell fest, dass wir dort die Nacht verbringen würden.

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Sonntag, 16. Oktober 2016

 

Nach unserer Nacht in Cambridge ging es morgens weiter nach Hamilton. Insbesondere die Hamilton Gardens sind recht bekannt und so wollten auch wir uns diese nicht entgehen lassen. In den verschiedensten Stilrichtungen sind kleine Gärten angelegt, welche alle mit ihrem ganz eigenen Charme bezaubern.

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Anschließend haben wir noch etwas die Stadt erkundet, welche allerdings nicht ganz so spektakulär und dann ging es schon wieder zurück nach Auckland.

 

Dienstag, 18. Oktober 2016

 

Mein Geburtstag!! Und im Grunde doch ein ganz normaler Arbeitstag. Dennoch kamen vormittags 3 Freundinnen vorbei und, ich konnte es gar nicht glauben, haben selbstgebackene Schwarzwälderkirschtorte mitgebracht. Darüber habe ich mich wirklich riesig gefreut.  Etwas später ging es dann noch zusammen zu Oh Calcutta, einem richtig guten Inder, Mittag essen.

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Freitag, 21. Oktober 2016

 

ROADTRIP!!! AGAIN!!! Diesmal haben wir aber wirklich große Pläne geschmiedet. Ein verlängertes Wochenende kann man ja nicht einfach so verstreichen lassen. Nachdem ich morgens 3 Freundinnen eingesammelt hatte ging es auf den Motorway gen Norden, den der sollte erkundet werden. Der Norden… nicht der Motorway. Über einen 3 Stunden Umweg ging es unserem ersten Ziel Paihia entgegen. Auf dem Weg wurde wieder mal ein bisschen Strand und wunderschöne Landschaft aus dem Auto mitgenommen.

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Paihia selbst ist ein kleines Städtchen in der Bay of Islands. Sehr schnuckelig aber eher unspektakulär. Mit der Fähre haben wir von dort aus einen Ausflug nach Russell, eine gegenüberliegende Stadt, gemacht. Diese hat nicht nur eine wunderschöne Strandpromenade zu bieten, sondern auch über 200 Jahre Geschichte.  Die Nacht wurde dann in Paihia auf einem Campingplatz verbracht und da wir das Glück einer Sternenklaren Nacht hatten haben wir den traumhaften Sternenhimmel Neuseelands (inkl. Milchstraße) bestaunen dürfen.

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Samstag, 22. Oktober 2016

 

Weiter geht es, denn der nördlichste Punkt Neuseelands ruft. Erster großer Stopp war dann der berühmte 90 Mile Beach. Ein Strand der sich bis zum nördlichsten Punkt Neuseelands zieht und ein offizieller Highway ist. Dennoch ist er gar nicht 90 Meilen sondern ganze 90 Kilometer lang.

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Mit meinem Auto war es uns leider nicht möglich auf dem Strand zu fahren aber dennoch war es super schön dort. Nächster Halt wurde erst wieder in der Sahara gemacht… jedenfalls kam es uns so vor wie in der Sahara, denn es ging Sandsurfen. Wunderschöne, endlosscheinende Sanddünen bis das Auge reicht. Traumhaft! Der mehr als anstrengende Aufstieg auf die Höchste aller Dünen (es ging tatsächlich fast senkrecht bergauf) hat sich aber mehr als gelohnt. So einen Spaß wie beim Sandsurfen hatten wir schon lange nicht mehr.

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Die letzte Etappe des Tages war dann auch nicht mehr lang und schon waren wir am schönsten Ort der Welt. Cape Reinga. Wenn man vom Ende der Welt redet, dann ist man genau dort richtig. Die Maories reden vom Tor in die Unterwelt und genau so kommt es einem dort vor. Mit Worten ist dieser Ort einfach nicht zu beschreiben.
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Sonntag, 23. Oktober 2016

 

Morgens mussten wir unsern Campground bei Cape Reinga wieder verlassen und uns wieder auf den Rückweg machen. Zumindest bis nach Whangarei, denn ganz nach Hause sollte es so schnell doch noch nicht gehen. Auf dem Weg haben wir dann eine Mittagspause bei einem der besten Fish’n Chips Läden Neuseelands eingelegt und es war auch wirklich lecker. Eine Pipipause musste dann natürlich noch an den Hundertwasser Toilets eingelegt werden. Die wohl bekanntesten Toiletten Neuseelands.

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In Whangarei selbst haben wir dann nichts mehr wirklich gemacht und die Stadt selbst ist eigentlich auch uninteressant. Der Abend wurde also nur noch mit Kochen und Wizard spielen verbracht.

 

Montag, 24. Oktober 2016

 

Bevor es gänzlich zurück nach Auckland ging war noch ein aller letzter Stopp geplant. Die Whangarei Falls.

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Sehr schöne Wasserfälle mehr oder weniger mitten in Whangarei. Der Weg nach unten war wirklich nicht lang und der Anblick wunderschön. Hiermit hatten wir uns einen schönen Abschluss unseres kleinen Abenteuers ausgesucht.

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2 thoughts

  1. Wie immer ganz toll geschrieben und grandiose Bilder. Die Eindrücke, die man dort sammelt, sind sicherlich ganz famos! Bin schon gespannt, wie es weiter geht.

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