Vorweihnachtszeit in Neuseeland

Die Zeit verfliegt mal wieder und schon sehr bald steht Weihnachten vor der Tür. Auch hier im sommerlichen Neuseeland bekommt man das zu spüren. Weihnachtliche Vorfreude bleibt allerdings aus. Es ist wirklich schwer in Weihnachtsstimmung zu kommen, wenn es immer und immer wärmer wird und die Tage immer und immer länger. Dass die Zeit so rasend schnell vergeht hilft da dann auch nicht wirklich. Nichtsdestotrotz steht unser (Fake-) Weihnachtsbaum schon seit dem 30. November und an Adventskalendern mangelt es in diesem Haus auch nicht. Auch das Plätzchenbacken kommt bei mir nicht zu kurz. Bei 23 Grad ist das Ganze dann aber doch eher seltsam als weihnachtlich.
Nachdem ihr einen kurzen Einblick in die Adventszeit am anderen Ende der Welt bekommen habt, möchte ich euch aber mal wieder berichten, was ich die letzten Wochen so schönes unternommen habe.

 

Samstag, 5. November 2016

Besuch aus der Heimat. Nachdem eine Freundin von mir im Laufe der Woche in Auckland angekommen ist um von hier aus ihre Neuseelandreise zu starten, habe ich mir das Wochenende frei gehalten um ihr ein bisschen die Umgebung zu zeigen. So ging es zum Beispiel auf Mt Eden, One Tree Hill, Parnell Rose Garden und nach Takapuna an den Strand. Abends waren wir dann noch in Devonport, ein für mich bis dato auch noch unbekanntes Örtchen in Auckland. Unsere kleine, aber anstrengende Wanderung auf Mt Victoria wurde mit einer wunderschönen Aussicht auf die Skyline von Auckland und auf die vorgelagerte Insel Rangitoto belohnt.

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Sonntag, 6. November 2016

Auch heute habe ich mich nochmal als Reiseführer ausgegeben und habe meine Freundin mit zum Muriwai Beach genommen.

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Nach einem schönen Strandspaziergang und einem erholsamen Mittagessen in den Dünen, sind wir dann noch hoch zu der Muriwai Gannet Colony gelaufen. Bei so traumhaften Wetter war das natürlich besonders schön und den Gestank der Vögel konnte man auch mal für 10 Minuten vergessen. Wenn man sich dann aber wieder von der Kolonie entfernt ist man doch ganz froh wieder frei atmen zu können.

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Samstag, 12. November 2016

Heute war frühes Aufstehen angesagt, denn es ging zum Flughafen. Wellington ruft. Pünktlich mit der ersten Maschine ging es für Rabea und mich in die Lüfte. Dank dem mehr als bescheidenen Wetter gab es auf dem Flug leider nicht mehr als Wolken zu sehen und nachdem wir wegen des starken Regens 10 Minuten über Wellington im Kreis fliegen musste, ließ die Vorfreude doch etwas nach.

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Zuerst ging es dann ins Hostel um wenigstens unser Gepäck los zu werden und etwas zu Frühstücken. Aufgrund des starken Regens haben wir uns dann entschieden ins Te Papa zu gehen. Das wohl bekannteste Museum Neuseelands. Dort war es wenigstens trocken und warm.

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Nach fast 3 Stunden des Stöberns und Lesens ging es Mittagessen. Ganze 2 Stunden haben wir gegessen weil wir einfach nicht raus wollten. Da das Ganze ja auch nichts bringt, habe wir dann beschlossen zurück zum Hostel zu laufen und uns dort einen gemütlichen Abend im warmen zu machen. War ja ein erfolgreicher Tag.

 

Sonntag, 13. November 2016

Der Regen hatte endlich aufgehört und so konnten wir nach einem kleinen Frühstück endlich losziehen um uns mal wirklich was von der Stadt anzuschauen. Unser erster Stopp war das Parlamentsgebäude. Architektonisch sehr interessant aber nicht unbedingt schön.

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So ging es relativ schnell weiter zum Wellington Cable Car. Nachdem wir Zwei Talente an der „Talstation“ vorbei und zur Mittelstation gelaufen sind (super anstrengend und super unnötig), durften wir wenigstens kostenlos mitfahren.

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Der Weg runter ging durch den Botanischen Garten. Meiner Meinung nach nicht wirklich besonders. Eher ein großer Park wie viele, viele andere auch.

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Letztendlich kamen wir also wieder am Parlament raus und sind von dort zum Hafen und in die Stadt gelaufen. Wenn es nicht regnet ist Wellington eine wirklich sehr schöne, gemütliche Stadt! Stärkung gab es dann im „München“. Ein wirklich sehr leckeres, deutsches Restaurant am Hafen. So war die Hälfte des Tages rum und wir hatten eigentlich schon alles gesehen was es zu sehen gab.

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Nach dem Mittagessen hieß es dann also nur noch mehr oder weniger ungezieltes rumlaufen. Da ENDLICH die Sonne raus kam war das Ganze aber gar nicht schlimm. So wurden die kleinen Straßen in Wellington Mitte nochmal erkundet und dann noch mal eine kleine Sonnentank-Pause am Hafen gemacht. Bis unser Flieger zurückgehen sollte, waren es aber noch 5 Stunden hin also haben wir kurzerhand beschlossen… warum nicht zum Flughafen laufen?

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Gesagt – getan. Ganze 3 Stunden später kamen wir dann mit wunden Füßen und sehr erschöpft am Flughafen an. Aber immerhin haben wir noch ganz viel von Wellington sehen können und gleichzeitig noch etwas Geld gespart.

 

Samstag, 26. November 2016

Nach langer Zeit steht mal wieder ein Roadtrip auf dem Programm. Diesmal sollte es nach Taupo, ca. 3 Stunden südlich von Auckland, gehen. Ganz kurz vor Taupo sind die Haka Falls zu finden. Dort ging es auch als erstes hin. Im Grunde handelt es sich gar nicht wirklich um einen Wasserfall, sondern eher um eine Flussverengung. Da durch diese das Wasser aber mit solch einer Wucht gedrückt wird, lässt es sich leicht mit einem kleinen Wasserfall verwechseln. Nichtsdestotrotz ist es wunderschön. Das Wasser ist Eisblau und auch die Landschaft Drumherum kann sich sehen lassen. Auf jeden Fall einen Ausflug wert.

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Gleich auf der anderen Straßenseite sind die Craters of the Moon zu finden. Ein Schwefelfeld, wo der Boden dampft. Für $8 Dollar Eintritt kann man sich das auf jeden Fall mal anschauen. Holzpfade leiten einen durch die super schöne Landschaft und für mich war genau das Neuseeland. Einziger Nachteil ist der ständige Schwefelgestank. Da sich dieser aber noch in einem moderaten Rahmen befindet, lässt sich das schonmal eine Stunde aushalten.

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In Taupo angekommen haben wir erstmal ein kleines Picknick am Lake Taupo (dem größten See Neuseelands) gemacht und anschließend die Stadt zu Fuß erkundet. Nach dem Abendessen haben wir uns wieder an den See begeben und dort mit ein paar Bierchen und ein paar Backpackern den Abend ausklingen lassen.

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Sonntag, 27. November 2016

Da das Wetter heute mal wieder gar nicht mitgespielt hat wollten wir heute nur etwas bummeln gehen, denn genau das kann man in Taupo sehr gut. Nach dem Mittagessen hieß es dann aber schon wieder: alle 7 Sachen zusammensuchen und ab geht die Post nach Auckland… oder doch eher Schnecke. Es hat geregnet als gäbe es kein Morgen mehr und auf den Straßen war die Hölle los. Letztendlich war es gut das wir früh aufgebrochen sind denn nach 5 Stunden und 2 Staus waren wir unglaublich froh zurück in Auckland zu sein.

 

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Um auf die Weihnachtsstimmung zurück zu kommen bietet sich der 1. Dez doch ganz gut an. Bei meinem kleinen Trip auf die Queen Street konnte ich auch einen Blick auf den Lego Christmas Tree am Aotea Square, sowie auf den riesigen Weihnachtsmann über Farmers erhaschen. Da kommt dann doch etwas Weihnachtsstimmung auf, auch wenn man in Hotpants und Top unterwegs ist.

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Freitag, 2. Dezember 2016

Jetzt geht es aber wirklich los! Weihnachten auf der Franklin Road. Jedes Jahr dekorieren hier die Anwohner ihre Häuser in vollster Weihnachtspracht und auch dieses Jahr haben sie sich nicht lumpen lassen.

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Sonntag, 4. Dezemeber 2016

Für heute war ein Tagesausflug in den Shakespear Park angesetzt. Hierbei handelt es sich um ein Naturschutzgebiet im Norden von Auckland. Wunderschöne Landschaft geziert von atemberaubender Aussicht.

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Wir hatten uns entschieden den Look Out Loop zu laufen. Dieser Rundweg dauert etwa 1 Stunde und lässt einen super Überblick über den ganzen Park bekommen. Anschließend ging es an den Strand zum entspannten in der Sonne liegen. Ein durchaus gelungener Tag bei 1A Wetter.

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Samstag, 10. Dezember 2016

Christmas in the Park. Das Kultevent in Auckland, dass man einfach erlebt haben muss wenn man sich zu Weihnachten hier befindet. Hierbei handelt es sich um ein riesiges Open Air Live Konzert in der Auckland Domain. Nationale Sänger treten auf und Covern berühmte Songs großer Persönlichkeiten. Dabei ist für alle Generationen etwas dabei und spätestens beim riesigen Feuerwerk am Ende kommt jeder auf seine Kosten. Mir fällt zu dem ganzen nur ein Wort ein: HAMMER!!

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Ich wünsche allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!! Lots of Love ❤ 

 

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3 thoughts

  1. Hallo Isabelle,
    wieder mal ein sehr lebendiger Bericht mit wunderbaren Bildern, ganz toll.
    Jetzt geht es mit schnellen Schritten Weihnachten entgegen und das Fest um Jesus Geburt in Sommerkleidung zu feiern ist bestimmt interessant. Anita und ich wünschen dir ein frohes Fest im Kreise deiner Gastfamilie und deiner neu gewonnenen Freunde.
    In diesem Sinne alles Gute aus Obertshausen und auch einen guten Rutsch nach 2017.

    Anita und Michael

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