Wie sieht die richtige Skincare-Routine aus? Weltweite Routinen im Vergleich 

Jedes Jahr gibt es neue Trends und Produkte, die deine Gesichtspflege perfektionieren. Mal ist der Trend Glass-Skin, mal heißt der Trend Double Cleansing, dann ist Double Cleansing wieder out. Wie also sieht die richtige Skincare-Routine aus?  

Der perfekten Skincare-Routine geht eine Frage voraus: Wie sieht perfekte Haut überhaupt aus? Länder weltweit sind sich tatsächlich uneinig. idealo hat dazu einen umfassenden Guide herausgebracht. 

In westlichen Regionen wie Europa oder den USA geht es vor allem darum, jung auszusehen. Wir setzen auf Anti-Aging, um möglichst wenig Falten im Gesicht zu haben. Auch UV-Schutz nimmt bei uns einen hohen Stellenwert in der Pflegeroutine ein. 

Ohne SPF gehen wir spätestens seit Dr. Emis TikToks nicht mehr aus dem Haus. Auch in Südkorea sind Anti-Aging-Wirkstoffe und SPF Teil jeder Skincare-Routine. Das Ziel ist aber ein anderes: Die Koreaner:innen wünschen sich Glass-Skin. Glass-Skin? Das bedeutet strahlend, pralle und vor allem ebenmäßige Haut. Keine Hautunreinheit, kein Makel, nicht einmal eine Pore sollte sichtbar sein.  

Übrigens: Länder wie Marokko setzen zusätzlich eher auf natürliche Inhaltsstoffe wie Arganöl, um die Haut zu schützen und zu stärken. Selbiges gilt für indische Skincare-Routinen aus dem Ayurvedischen. Heilerde ist hier weit vorne mit dabei, um die Haut zu klären.

Eine weitere Frage, die im Raum steht, ist, aus wie vielen Steps eine Skincare-Routine überhaupt besteht. Die durchschnittliche Skincare-Routine setzt sich aus 8 Schritten zusammen – beginnend mit der Reinigung und endend mit einem Sonnenschutz, dazwischen Produkte wie ein Toner, ein Serum und eine Feuchtigkeitscreme.

Die umfassendste Skincare-Routine haben laut idealo weltweit südkoreanische Frauen. Sie besteht aus 10 Schritten:

  1. Make-up-Entferner
  2. Gesichtsreiniger
  3. Peeling
  4. Toner
  5. Essenz
  6. Serum
  7. Gesichtsmaske
  8. Augencreme
  9. Feuchtigkeitscreme
  10. Sonnenschutz

Widersprüchlich zu den vielen Produkten der weltweiten Skincare-Routinen ist ein neuer Trend, der sich vor allem 2020 etabliert hat. Skinimalism. Gemeint ist der Trend, den Fokus von viel Make-up wegzubewegen und auf Skincare zu legen. Früher war es so, dass Make-up-Tische überfüllt waren, die Gesichtspflege sich aber auf Abschminktücher und eine Creme beschränkt haben. Heute gibt es eher ein Make-up-Täschchen, dafür ist der Badschrank vollgefüllt mit Seren, Cremes, Masken und und und. Kurz gesagt: Wir konsumieren jetzt Gesichtspflege statt Make-up

Das hat zur Folge, dass natürliche Looks in sind. Natürlich bedeutet allerdings nicht nicht Make-up tragen. No-Make-up-Looks sind jetzt das Credo. 

Seit Skinimalism ist einige Zeit vergangen. Mittlerweile entsteht ein neues Konsumdenken. Von viel hilft viel, verabschieden wir uns langsam, aber stetig. 

Wir gehen also weg vom Konsumieren und hin zu hochwertigen Produkten, die einen wirklichen Unterschied machen. Ich finde das super. Aber was bedeutet das? Nur noch Gesicht reinigen, Serum verwenden, cremen und SPF nutzen? 

Möglich. Aber so einfach ist es nicht. Vielmehr geht es darum, die Produkte und Pflegesteps zu finden, die zu deiner Haut passen. Statt acht Seren im Schrank zu haben, reichen ein- bis zwei – zum Beispiel ein exfolierendes und ein Vitamin-C-Serum. Statt jedes Mal eine neue Gesichtscreme zu nutzen, kaufst du wieder diejenige, die deinen Teint zum Strahlen gebracht hat. 

Sprich: Lauf weniger Konsumtrends nach, finde deine persönliche Skincare-Routine. Lass dich dabei gerne von weltweiten Skincare-Routinen im Guide von idealo inspirieren. 

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