10 Impulse & Denkanstöße für das neue Jahr

Happy new Year noch einmal von meiner Seite! Ich hoffe ihr hattet bereits eine gute erste Woche im neuen Jahr und seid motiviert in das neue Jahrzehnt gestartet! Neujahrsvorsätze sind ja immer so eine Sache.. Ich mache sie sehr gerne für mich, finde es jedoch langweilig diese mit euch zu teilen, da diese so individuell sein können und das ist auch genau richtig! Ihr müsst nicht wissen, wie viel ich abnehmen will oder welche Dinge mich beschäftigen, ABER: ich möchte euch heute 10 Impulse für das neue Jahr geben, die mich zurzeit sehr beschäftigen und die meiner Meinung nach für uns alle ein echter Mehrwert sein können. 

Ich würde mich über einen regen Austausch in den Kommentaren so freuen! Erzählt mir was ihr von den angesprochenen Themen haltet, welche Impulse ihr habt oder was euch zurzeit beschäftigt. 

1. Umweltschutz und was der kleine Bürger nachhaltiges tun kann

Mit Sicherheit hat wirklich jeder mittlerweile begriffen das Klimawandel kein Scherz ist und das dieser schonungsloser denn je ist.
Spätestens jetzt, wo der wunderschöne Kontinent Australien in Flammen steht, sollte jeder aufwachen. Über 500 Millionen Tiere sind bereits Opfer der Flammen geworden. 

Nachhaltig leben kann man nicht von heute auf morgen, doch gewisse Einschränkungen treffen ist durchaus möglich. Das heißt nicht, dass wir jetzt unser Auto für immer in der Garage stehen haben müssen oder nie wieder fliegen. Doch jeder sollte seine, kleine individuelle nachhaltige Verbesserung in den Alltag integrieren. 

Fahrt Zug in interkontinentalen Gebieten anstelle von Flugzeug oder Auto, verwendet wiederverwendbare Wattepads oder Ohrstäbchen. Wieder verwendbare Ohrenstäbchen werde ich nächste Woche genauer auf meinem Blog vorstellen. Esst weniger Fleisch, reduziert Plastikmüll, kauft Jutebeutel anstelle von Plastikbeutel, verwendet Bienenwachstücher anstelle von Alufolie und und und. Es gibt so viele kleine Veränderungen, die jeder individuell in seinen Alltag integrieren kann OHNE sich überhaupt einschränken zu müssen. Einschränkungen kann jeder individuell für sich treffen, sobald er dazu bereit ist. Doch was wichtig ist, ist zu agieren und anzufangen. 2020 ist das Jahr indem ihr Dinge anpacken könnt und verändern könnt. 

Worauf warten wir noch? 

2.Achtet auf die Inhaltsstoffe, die ihr konsumiert. 

Bereits seit 6 Jahren teste ich regelmäßig Beauty Produkte. Mittlerweile sind es gut über 700 Artikel, die ich testen durfte.. Eine Meeeenge an Inhaltsstoffen, die ich kennen lernen durfte. Bitte seid nicht naiv und denkt, dass alle Produkte nur weil sie in den Läden stehen GUT für euch sind. In vielen Produkten gibt es Inhaltsstoffe die hormonell wirken, krebserregend sind, die zu Atemproblemen, Schwächen der Haut und vielen anderen Nebenwirkungen führen können. 

Ich möchte nicht pauschalisieren welche Inhaltsstoffe gut sind und welche schlecht. Jeder sollte das für sich entscheiden und wissen welche Inhaltsstoffe man duldet und bei welchen der Spaß aufhört. 

Pixabay.com/free-photos

Eine gute Möglichkeit die Inhaltsstoffe der Kosmetika zu testen ist die App Codecheck. Ihr scannt einfach den Code und die App zeigt euch an wie gut die Inhaltsstoffe sind mit vielen Infos zu den Inhaltsstoffen selbst. 

Korean Beauty hat den Ruf recht gut zu sein von den Inhaltsstoffen, weshalb ich mich in 2020 vermehrt mit diesem Thema beschäftigen möchte. Zudem werden die Produkttestbeiträge in diesem Blog ab sofort mit dem Checken der Inhaltsstoffe erweitert werden.

Seid bewusster im Umgang mit eurer Haut. Es ist das größte Organ eures Körpers. Zurzeit nehme ich an der Skinly Hautstudie von Nivea teil und beschäftige mich seitdem stark mit dem Thema Hautpflege und Hautzustand. 

3. Ehrenamtlich tätig sein  

Wir haben es so gut. Wir sitzen hier vor unseren PCs, Laptops, Tablets oder Smartphones, haben ein warmes Zuhause, genug zu essen und einen guten Lebensstandard. Ich bin 22, noch am Anfang meines Lebens und habe mich mit diesen Themen ehrlicherweise noch nicht beschäftigt, doch ich beschäftige mich immer mehr mit dem Thema Ehrenamt. 

Warum? Zurückzugeben und etwas Gutes zu tun sind Dinge die nie falsch sind. Der Anfang ist nicht immer leicht und ich möchte auch nicht behaupten, dass ich ab sofort jede Woche etwas ehrenamtliches mache, doch ich habe höchsten Respekt für jeden der dies regelmäßig tut. Ich möchte den ersten Schritt für mich tun in diesem Jahr, ihr vielleicht auch sofern ihr noch keinem nachgeht?

Helft bei ehrenamtlichen Veranstaltungen, lest Menschen vor, helft in einem Tierheim aus oder in eurer Gemeinde. Es gibt so viele Möglichkeiten. Ich weiß noch nicht was ich machen werde, ich weiß nur dass ich es mir dieses Jahr fest vorgenommen habe. 

4. Eine gute Tat am Tag

Menschen helfen, das ist die Botschaft: Eine gute Tat am Tag ist ganz einfach und hilft einem anderen ohne, dass es einen selbst beschwert. Im Gegenteil: Es tut so gut! Beantwortet Fragen von Menschen auf der Straße, helft einer Oma über die Straße, helft einem Tier, nehmt euch mal wieder Zeit für eine Person bei der ihr euch lange nicht gemeldet habt, greift euren Eltern mal unter die Arme oder macht einfach mal wieder ein ehrlich gemeintes Kompliment, vielleicht sogar an jemanden Fremdes auf der Straße. Good Vibes only

5. Handyfreie Zonen bestimmen

Wie hoch ist eure Bildschirmzeit am Tag? Ich möchte meine gar nicht äußern: Ich arbeite 8h im Büro am PC, schreibe abends noch Blogbeiträge und nebenberuflichen Content am PC und zwischendurch bin ich am Handy. Zeit für eine Handy- oder noch besser: Bildschirmfreie Zone. 

Fangt klein an, nehmt euch nicht zu viel vor, doch beschränkt euren Bildschirmkonsum soweit es euch möglich ist. 

unsplash.com/nolanolin

Ersetzt das Scrollen auf Social Media im Bett gegen das Lesen eines guten Buches oder einem Gespräch mit dem Partner, ersetzt 1x die Woche den Spielfilm oder Netflix am Abend gegen Mandala malen, puzzeln, rätseln, basteln, Brettspiele spielen oder irgendeine Tätigkeit die euch begeistert, die nichts mit Bildschirmen zu tun hat. 

Am Besten für den Start eignet sich das Bett als Bildschirmfreie Zone. Was ist das erste und letzte was du am Tag in der Hand hälst? Wenn es dein Handy ist, wird es höchste Zeit. Ersetze den Handywecker gegen einen ganz altmodischen, normalen Wecker ohne SchnickSchnack. Wer hätte es gedacht? Es funktioniert genau so gut. 

6. Chancen nutzen 

Wer kennt es? ,,Ach eigentlich würde ich DAS sooo gerne machen, aber wegen x und y ist es mir einfach zurzeit nicht möglich’’ und dann? Sitzt du mit 60 zuhause und sagst dir, dass du es nie gemacht hast. Ich muss mich da an die eigene Nase fassen: Ich habe viele Möglichkeiten, Erinnerungen oder Erfahrungen verstreichen lassen, weil es gerade aus irgendeinem Grund nicht möglich ist. MACH ES MÖGLICH, sofern du darauf Lust hast. Denn was bringt es später zurückzuschauen auf viele verstrichene Möglichkeiten. 

Wir leben nur einmal und das sollte genutzt werden. Mach was dir Spaß macht, was dich weiterbringt und erlebe Momente, die du nie vergessen wirst. 

unsplash.com/therachelstory

7. Der kleine Appetit zwischendurch 

Ernährung. Das leidige Thema über welches ich mich kaum traue zu sprechen, weil wahrscheinlich gleich der nächste Shitstorm hinter der Ecke schlummert. Ich möchte nicht über Veganismus, Fleischkonsum, Flexitarier oder oder oder sprechen. Ess was du magst und was dir schmeckt, aber tu es bewusst. 

Ich habe neulich auf der Autofahrt einen interessanten Podcast von Gedankentanken über das Thema ,,Abnehmen ohne Diät’’ gehört. Darin sagte die Referentin: ,,Ein Baby ist nur so lange den Baby Brei bis es satt ist. Sobald das Baby satt ist spuckt das Baby den Babybrei aus, obwohl es diesen lecker findet, weil es genug ist.’’

Ich habe das Gefühl wir haben verlernt unserem inneren Hungergefühl zu folgen. Wir essen wenn wir auf etwas Lust haben oder Appetit auf etwas bekommen oder weil das Abendessen z.B immer um 19 Uhr stattfindet. Wir haben es verlernt auf unseren Körper zu hören und auf dessen Hungerbedürfnis und Essensbedürfnis. Mein Wunsch: Das jeder wieder mehr auf seinen Körper hört und BEWUSST ist, sich Zeit für sein essen nimmt und wirklich hinterfragt, warum man jetzt essen möchte: Aus Hunger, Appetit, Stress oder Langeweile? 

Ihr werdet ganz schnell merken, was euer Körper braucht und was vielleicht nicht. 

8. Ein Nerd zu sein ist sexy

Den Großteil deines Lebens verbringst du in einem Angestellenverhältnis in deinem Job. Die 40 h Wochen oder in manchen Berufen (50-60 h Woche) ist kein Tabu Thema mehr und seit Jahrzehnten die Realität. Die Auswahl des Berufes und des eigenen Bildungsweges ist demnach eine der maßgeblichsten Entscheidungen, die ihr in eurem Leben treffen könnt. 

unsplash.com/emma.matthews

Sucht Erfahrungen in jungen Jahren: Tappt in neue Gefilde, probiert euch in Praktika, sammelt Erfahrungen und findet heraus was euch begeistert, was euch antreibt und was ihr liebt. 

Investiert in eure Bildung: Das wichtigste und wertvollste Gut der Erde: Wissen. Studiert, macht eine Ausbildung, lest Bücher, schaut Dokumentationen und besucht Weiterbildungen. Wie ihr euch selbst von zuhause aus weiterbilden könnt, habe ich euch übrigens in meiner Kolumne Blogger Know How gesammelt. 

Was ich damit sagen will: Ein Beruf muss kein notwendiges Übel sein, um das Geld nachhause zu bringen. Sucht eure Passion und ihr werdet sie in einem Beruf, in einem Unternehmen und einem Gebiet finden. So wird sich Arbeit nicht immer nur nach Arbeit anfühlen.

9. Akzeptanz 

Ich wünsche mir eine offene Welt, in der jeder Mensch seinen Platz findet und akzeptiert wird , denn jeder Charakter, jedes Schicksal und jede Lebensweise ist besonders. Lasst keinen Platz für Rassismus oder Parteien wie die AFD.  Ihr müsst euch nicht verstellen oder ändern: Ihr sollt nur akzeptieren, dass es auch Menschen mit anderen Einstellungen gibt und das ist gut so! Diversität bringt uns voran

10. Probiert etwas neues aus 

Als letzten Impuls möchte ich euch noch mitgeben, dass jeder Mensch auch einmal aus seiner Komfortzone ausbrechen muss. Jeder hat noch Seiten in sich die unentdeckt sind und Hobbys, die wir vielleicht noch gar nicht selbst kennen. Ihr könnt diese Seiten an euch nur kennen lernen, wenn ihr etwas neues probiert, euch selbst herausfordert und voranbringt. 


Denn das ist das wichtigste: Jeden Tag ein bisschen weiter wachsen. 

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